Über mich

Über Niko Kulisch

Ich arbeite am liebsten dort, wo Menschen, Produkte und Abläufe zusammenkommen.

Ich bin Filialleiter im Handwerk mit Handel für B2B und B2C. Vor meiner Zeit als Führungskraft war ich ewig im Verkauf. Ich war für Fachberatung zuständig (für Haushalts-Kleingeräte, Kaffeevollautomaten oder Siebträgermaschinen). Das prägt mich bis heute. Ich kenne die Aufgaben genau. Ich hab das alles selbst gemacht und weiß, was auf der Verkaufsfläche so los ist.

Herkunft

Woher ich komme

Meine Familie sind russlanddeutsche Spätaussiedler. Oma und Mutter sind im Ural geboren. Mein Vater kommt aus Artemowsk in der Ukraine. Da bin ich auch auf die Welt gekommen. Wir sind dann nach Deutschland gezogen – Ich bin in Würzburg groß geworden, habe dort meine Schule und Ausbildung beendet. Der Liebe wegen bin ich in den Großraum Stuttgart gezogen und wohne jetzt in Sindelfingen.

Das ist für mich kein einfaches Etikett. Das gehört zu mir. Ich hab dadurch ganz verschiedene Lebensrealitäten gesehen. Man muss sich in einem neuen Umfeld zurechtfinden und sich was aufbauen. Vielleicht schaue ich mir Themen deshalb immer aus mehreren Blickwinkeln an – Für ein Urteil lasse ich mir gerne mal Zeit.

Welche Bedeutung diese Erfahrungen für meine frühere politische Tätigkeit und meine heutige Einordnung haben, findest du im Bereich Politische Einordnung.

Ural

Geburtsort von Großmutter und Mutter

Artemowsk

Heimat meines Vaters — und mein Geburtsort

Großraum Stuttgart

Wo ich heute lebe und arbeite

Roter Faden

Was sich durchzieht

Ich arbeite extrem strukturiert und pragmatisch. Mich motiviert es, wenn wir Abläufe nicht nur verwalten, sondern sie nachhaltig verbessern können. Das gilt für die Zusammenarbeit im Team und für Prozesse.
Digitalisierung und Software interessieren mich total, aber mich reizt nicht jeder neue Trend. Es muss den Alltag wirklich einfacher und effizienter machen. Eine gute Lösung muss Zeit sparen, sie muss verständlich sein und einfach funktionieren. Dann macht Sinn für alle beteiligten.
Transparenz und Verlässlichkeit sind mir wichtiger als Selbstdarstellung. Ich mag Lösungen, die in der Praxis echten Mehrwert bringen.

Mehr über meinen beruflichen Weg erfährst du im Bereich Werdegang, meine Arbeitsweise im Abschnitt Kompetenzen.

Themen

Woran ich dranbleibe

01

Produkt

Wie Produkte online erklärt werden

Im direkten Kundenkontakt erlebe ich jeden Tag, welche Fragen Menschen vor einer Kaufentscheidung tatsächlich haben – und wie selten Produktseiten diese verständlich beantworten. Mich interessiert, wie Informationen so aufbereitet werden können, dass sie Orientierung geben, statt zu überfordern: klar strukturiert, verständlich formuliert und ehrlich erklärt.

02

Prozess

Warenwirtschaft, die man wirklich nutzt

Viele Warenwirtschaftssysteme bieten deutlich mehr Möglichkeiten, als im Arbeitsalltag genutzt werden. Mich interessiert, wie sich bestehende Funktionen sinnvoll einsetzen lassen, um doppelte Arbeit zu vermeiden, Abläufe zu vereinfachen und Informationen schneller verfügbar zu machen. Oft sind es kleine Anpassungen, die im Alltag einen spürbaren Unterschied machen.

03

Werkzeug

KI als Werkzeug, nicht als Versprechen

Ich beschäftige mich intensiv mit Künstlicher Intelligenz und probiere aus, wo sie im Arbeitsalltag einen konkreten Nutzen bietet. Besonders spannend finde ich Lösungen für wiederkehrende Aufgaben – etwa bei Texten, Vorlagen oder Auswertungen. Für mich steht dabei nicht die Technik selbst im Mittelpunkt, sondern die Frage, ob sie morgen zuverlässig funktioniert und echten Mehrwert schafft.

Privat

Der letzte echte Benz

Alte Mercedes, insbesondere die Baureihe W124, faszinieren mich seit vielen Jahren – einige davon gehören inzwischen zu mir.

Was mich daran begeistert, ist nicht Nostalgie, sondern die Konstruktion. Diese Fahrzeuge wurden mit dem Ziel entwickelt, langlebig, robust und reparaturfreundlich zu sein. Viele Arbeiten lassen sich selbst erledigen, Ersatzteile sind oft verfügbar und ein Defekt bedeutet nicht automatisch den Austausch ganzer Baugruppen.

Genau dieser Gedanke gefällt mir: reparieren statt ersetzen. Für mich ist das eine Form von Nachhaltigkeit, die sich im Alltag tatsächlich umsetzen lässt. Und ganz nebenbei finde ich, dass der W124 bis heute zeitlos aussieht.

Ziehen oder Pfeiltasten

Technik

Technik, die ich verstehen möchte

Ziehen oder Pfeiltasten

Die zweite Leidenschaft ist im Grunde dieselbe wie beim W124, nur kleiner und leiser: aufschrauben, verstehen, verbessern. Angefangen hat es mit dem Gaming — irgendwann war der Rechner interessanter als das Spiel darauf.

Seitdem baue ich meine Rechner selbst: Teile aussuchen, die zueinander passen, statt ein fertiges Paket zu kaufen. Aufrüsten statt ersetzen, wenn etwas nicht mehr reicht. Und bei Fehlern nicht raten, sondern eingrenzen — genau die Geduld, die man beim Schrauben ohnehin lernt.

Beruflich bleibt dafür weniger Zeit als früher. Der Draht zur Technik ist aber geblieben — und der hilft mir heute mehr, als ich damals gedacht hätte: Wer weiß, wie ein System aufgebaut ist, hat weniger Respekt davor, es zu verbessern.

Fantasy

Charaktere mit Haltung

Filme und Buchreihen haben mich schon immer fasziniert – nicht nur wegen der Handlung, sondern vor allem wegen der Figuren. Besonders spannend finde ich Charaktere, die Haltung, Verantwortung und Persönlichkeit verkörpern oder bewusst anecken.

Bei Der Herr der Ringe beeindruckt mich Galadriel am meisten. Ihre Ruhe, Eleganz und Weisheit, gepaart mit einer enormen inneren Stärke, sorgen jedes Mal für Gänsehaut. Sie wirkt nie laut oder aufdringlich und strahlt trotzdem eine außergewöhnliche Autorität aus.

In Star Wars ist Yoda mein Lieblingscharakter. Seine Gelassenheit, seine jahrzehntelange Erfahrung und seine Fähigkeit, mit wenigen Worten viel zu sagen, machen ihn für mich zu einer der stärksten Figuren des gesamten Universums.

Auch Harry Potter gehört für mich zu den Geschichten, die ich immer wieder gerne sehe. Albus Dumbledore finde ich als Figur besonders interessant, weil er Wissen, Weitsicht und Menschlichkeit miteinander verbindet. Und dann gibt es noch Dolores Umbridge – vermutlich eine der erfolgreichsten Antagonistinnen überhaupt. Sie ist so überzeugend geschrieben, dass man sie fast zwangsläufig nicht leiden kann. Gerade deshalb habe ich ihre Szenen immer mit Interesse verfolgt. Ihre besserwisserische, pedantische und überhebliche Art macht sie zu einer Figur, die genau das erreicht, was sie erreichen soll.

Vielleicht verrät diese Auswahl auch etwas über mich: Mich beeindrucken weniger die lautesten Helden als Charaktere mit Persönlichkeit, Haltung und Tiefe – und genauso schätze ich gut geschriebene Gegenspieler, die eine Geschichte erst wirklich spannend machen.

Kontakt

Fragen offen?

Wenn du eine Frage hast, dich austauschen möchtest oder einfach Kontakt aufnehmen willst, schreib mir gerne. Eine kurze Nachricht genügt – zwei Sätze reichen völlig aus, damit ich weiß, worum es geht.

Niko Kulisch am Schreibtisch